|
PEACHES
Fatherfucker Xl-recordings / Zomba
| "I Don't Give A ...", der Supertrash-Opener mit Joan Jett als Duettpartner markiert erst mal dreckig das Terrain, bevor "I'm The Kinda" ungewöhnlich ruhig und mit fast schon diffizilem Aufbau daherkommt. Dann aber: "I U She", ein schon fast klassischer Peaches-Elektrostomper, nur Stimme und Beatbox, zurückgenommen und doch hypnotisch. Das Duett mit Iggy Pop bleibt dann seltsam in den Startlöchern stecken, "Tombstone" schließlich klingt mehr nach Suicide als nach Peaches, und irgendwie hat das alles nicht mehr die Durchschlagskraft ihres ersten Albums. Alle bekannten Elemente sind da, plus erhöhtem Rockanteil, doch wollen sich die simplen Bestandteile nicht mehr zu einer Kraft formieren, sondern stehen unverbunden nebeneinander. Dass sie es immer noch kann, beweisen jedenfalls die drei Tracks der Bonus-CD, wo sie Songs von Basement Jaxx oder Electric Six in Grund und Boden rockt. Karl Koch |