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BLACK EYED PEAS
Bridging The Gap Interscope Records / Universal
| Das Debut der Black Eyed Peas überraschte mit einer äußerst gelungenen Hip Hop-Mischung, die Live-Instrumente, Melodiösität und Underground-Einflüsse derart geschickt verband, daß man ihnen enorm viel Hit-Potential zutraute, ohne gleichzeitig die Hip Hop-Fans abzuschrecken. Um dieses Charts-Potential nun noch besser auszunutzen, ist das Trio mit dem zweiten Album so noch einen kleinen Schritt weiter gegangen, in der Hoffnung doch noch den großen Durchbruch zu schaffen. Insgesamt hat sich nicht allzuviel verändert: die Hip Hop-Roots sind noch immer im Vordergrund (und werden mit einer DJ Premier-Produktion im Opener gepflegt), eingängige Songs im Up Tempo-Groove gibt es nach wie vor und soundmäßig werden keine Scheuklappen angelegt. Die schmachtenden Frauenchöre hätten allerdings nicht unbedingt sein müssen und auch das Gastspiel von Wyclef zeigt, in welche Richtung die Black Eyed Peas driften. Meine Begeisterung hält sich insgesamt eher in Grenzen, auch wenn "Bridging The Gap" kein schlechtes Album ist. Mr. Chekov |