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BLACK EYED PEAS
Elephunk Polydor
| Ähnlich wie die Roots oder Fugees gehören auch Black Eyed Peas zu jener Sorte Hip Hop-Bands, die sich über genretypische Grenzen hinwegsetzt. Das Trio aus L.A., allesamt begnadete Breakdance-Tänzer, entwickelt auf dem dritten Album seinen höchst eigenen Stil weiter: Live eingespielte Drums, Orgeln und Bläser kombinieren sie mit Samples aus Latin, Funk und Reggae. Das alles fast durchweg in flotten Tempo, wobei die MCs ganz oldschoolmäßig als Animateure fungieren: "Hey Mama", "Latin Girls", "Let's Get Retarded", "Hands Up" lauten einige der Tracks und bringen die Message auf den Punkt: Paaarty! Im Gegensatz zu Jay-Z, Nelly und Konsorten verzichten sie dabei auf das übliche Eiergekraule. Angenehm. Dafür überschreiten Black Eyed Peas in ihrem Eifer nach der griffigsten Hookline auch schon mal die Grenze zum Kitsch - Wyclef Jean feat. Gniedelgitarre lässt grüßen. Und die Kollabo mit den Heulsusen von Papa Roach war ebenfalls unnötig. Dennoch: Black Eyed Peas sind die partytauglichste Allround-Tanzkapelle, die im Hip Hop momentan zu haben ist! Frank Krings |