RAHZEL
Make The Music 2.000
Mca / Universal

Live treten die Roots ohne DJ auf. Die Scratch-Geräusche liefert dabei Rahzel allein mit seinem Mund, so daß einem im Konzert die Kinnlade runterklappt. Nun hat die "Human Beatbox", wie Rahzel sich in der Tradition von Doug E. Fresh nennt, ein Solo-Album rausgebracht, auf dem er rappt und natürlich auch etliche seiner Geräusch-Imitationen vorstellt. Auf CD wirkt das leider nicht ganz so überwältigend wie auf der Bühne, wovon auch die Live-Schnipsel nur einen schwachen Eindruck vermitteln können. Die Studio-Tracks sind dagegen weitgehend konventionell mit Drum-Sounds und Samples als Grundlage produziert, wobei er neben Hardcore-Klängen im New York-Stil auch Soul-Einflüsse zuläßt. Der Höhepunkt des Albums dürfte wohl "To The Beat" sein, auf dem Q-Tip ein Gastspiel gibt. Auch die Zusammenarbeit mit Sängerin Erykah Badu auf "Southern Girl" war äußerst fruchtvoll. Der Rest hält dagegen nicht ganz das hohe Niveau seiner Band-Kollegen.
Mr. Chekov