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LES RHYTHMES DIGITALES
Darkdancer Wall Of Sound / Connected
| Ein Blick auf die Schrifttype des Covers und dann die Gästeliste (Thomas Ribiero, Shannon!, Nik Kershaw!!!) - noch bevor die CD den ersten unheilvollen Ton ausstößt, ist klar: Hier geht es um die totale Zeitreise zurück in die 80er, als Disco zu Hi-Energy mutierte, toupierte Jünglinge zu eckigen Beats die Vanilla-Hose knattern ließen und Harold Faltermeyer Giorgio Moroder als Produzentengott ablöste. Klingt schlimm? Ist es auch! Aber toll. Denn schließlich wird diese Zeit aus der Position der Zeitrechnung nach Big-Beat rekonstruiert. Da weiß man schließlich, welche Scheußlichkeiten man besser wegläßt (nämlich keine, harhar) und welche man bewußt doch einsetzt: Programmierte Tom-Fills! Flageolett-Bässe! Matschige Handclaps! Zickende Vocal-Loops! Rock it, Pino Palladino and Freeeze! Aber vertraut ruhig auf Jacques Lu Cunts aka Les Rhythmes Digitales. Auch Cassius, Pavement, Cornershop, Placebo, Bis und nicht zuletzt Whirlpool Productions haben es getan. Die letzeren dürfen sich geehrt fühlen, hat Jacques doch glatt seinen Remix von "From: Disco To: Disco" mit auf das Album genommen. Fresh ist das Wort. Karl Koch |