|
THE RIFLES
No Love Lost Right Hook / Rough Trade
| Schon wieder eine junge Band, die sich bei den großen Drei der britischen Punk-Historie bedient: Unüberhörbar stehen hier The Clash, The Jam und die Smiths Pate. Wie schon bei den Libertines, Maximo Park und Arctic Monkeys, um jetzt mal nur die Besten zu nennen. Dabei gehen The Rifles noch schnörkelloser und wertkonservativer als ihre Mitstreiter vor, versprühen aber genauso viel unwiderstehliche Energie. Sänger Joel Stoker liegt nicht nur vom kultivierten Londoner Working-Class-Akzent her näher am jungen Paul Weller, als an Morrissey. Wenn auch die eigenen Akzente noch nicht ganz ausgeprägt sind, so erfreut doch die hohe Anzahl guter Songs, zwischen Uptempo-Motown wie bei "Repeated Offender" und desillusioniert dunklem Urban-Folk wie "Narrow Minded Social Club". Hits, Hits, Hits, die von Producer Ian Broudie (Lightning Seeds, Three Lions) kongenial in ein attraktives Britpunk-Gewand gesteckt wurden. Johnny Lipps |