|
ROISIN MURPHY
Ruby Blue Echo / Pias
| Roisin Murphy und Matthew Herbert: Seltsam, warum habe ich eigentlich immer gedacht, dass die sowieso ständig zusammengearbeitet haben? Aber tatsächlich ist dies die erste Kollaboration der beiden. Und Moloko-Fans werden direkt mal mit dem Opener ordentlich die Synapsen durcheinandergefritzelt. Roisin Murphy im Free-Jazz-Sampling-Wonderland. Klingt auf ersten Eindruck verkopft - bis man merkt, dass sich, egal wie verfrickelt, alles in einem wunderbaren Swing befindet. Tom Waits meets Autechre? Zirkusmusik von Beteigeuze? Oder Pop-Jazz für das 21. Jahrhundert? Gewagt und gewonnen, kann man nur sagen, und garantiert ohne Björk-Kunstnervfaktor. Vielleicht die modernste Platte des Jahres. Karl Koch
|