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LUKE SLATER
Alright On Top Mute
| Der britische DJ fiel bisher vor allem mit Platten auf, die ordentlich auf die Glocke gaben. Mit "Alright On Top" beweist Slater nun Talent, auch im Elektropop-Bereich Vollgas zu geben. Der Opener "Nothing At All" geht ohne Intro, leises Vorspiel oder sonstwie ruhige Einführung gleich in die Bass-Tiefen und Techno-Schnellen eines Underworld-Tracks, gepaart mit sehr offensichtlichem 80er-Feeling. Dazu singt Ricky Barrow (ehemals bei The Aloof) dann eine eher soulige Melodie. Hut ab! Die durchgehend vorwärtstreibende Scheibe verirrt sich nie im Retro-Trend - vielmehr gelingt Slater eine neue Interpretation der Kling-Klang-Welt. Wir erinnern uns gerne an Ladytron oder - wenn es die denn gibt - eine minimalistische Felix Da Housecat-Platte. Bester Titel ist "I Can Complete You": Hypnotische Bass-Lines, Vocoder-Stimmen und so viel Schmackes, dass man gar nicht aufhören mag zu tanzen. Luke Slater liefert damit die bisher beste Elektro-Platte des Jahres ab. Ulf Lippitz
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