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SNEAKER PIMPS
Bloodsport Tommy Boy / Eastwest
| Die Sneaker Pimps haben eine bewegte Geschichte hinter sich. Ihr Debut "Becoming X" erhielt 1996 fantastische Rezensionen und wurde viel mit dem damals sehr trendigen Attribut "Trip Hop" versehen. Daraufhin trennten sich die Macher Chris Corner und Liam Howe von Sängerin Kelli, bald auch von der Plattenfirma und schlugen einen anderen Weg ein, den sie auf ihrem dritten Album "Bloodsport" weiter fortführen: düstere Elektronik, schräge Gitarren und die schnarrende Stimme von Chris. Die dreizehn Titel klingen wie ein elektronisches Blur-Album, erinnern manchmal an Depeche Mode und krude New Order-Remixe. Die nun zum Quartett angewachsene Band vermischt verspielte Elektronik mit assoziativen Texten. Kein geniales Album, aber ein unaufregend gelungenes Werk. Ulf Lippitz
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