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GWEN STEFANI
Love Angel Music Baby Interscope / Universal
| Das war ja mal fällig: die Frontfrau von No Doubt solo. Klar, sie tobt sie sich auch auf den Bandalben kreativ aus, aber eine 80er-Hommage wäre mit den Jungs wohl nicht möglich gewesen. Zur Verwirklichung dieser Idee hat die Blondine Produzenten wie Neptunes, Nellee Hooper und Jam & Lewis zur Unterstützung geholt, Linda Perry (Pink) und Dallas Austin (Christina Aguilera) als Co-Autoren engagiert, sowie 80er-Ikonen wie Wendy & Lisa oder New Order ins Studio gelockt. Aber trotz aller großen Namen - im Mittelpunkt steht immer Gwen Stefani. Sie wirft ihre schrille Persönlichkeit in die Waagschale und serviert einen atemlosen Stilmix, der von Disco bis Rap, von Wave bis Electro-Pop, von Soul bis Madonna quer durch die 80er führt. Höhepunkte der unterhaltsamen, wegen der Plastiksounds zuweilen aber auch nervigen Zeitreise, sind ein Electro-Rockabilly mit Gast Johnny Vulture sowie eine schräge Ragga-Hip Hop-Version von "Rich Girl" aus dem Musical "Fiddler On The Roof". Puh! Volkard Steinbach
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