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STEREOPHONICS
You Gotta Go There To Come Back V2 Records
| Ganz so frech und unbeschwert wie zu "Word Gets Around"-Zeiten werden die Stereophonics wohl nie wieder klingen. Dafür haben sie jetzt, ziemlich genau zwei Jahre nach ihrem Mega-Seller "Jeep", zurück zu ihrem ursprünglichen, rauen Stil gefunden - und sind sogar noch experimentierfreudig geworden! Bläser, Streicher und Gospelsänger feiern hier Premiere, was wohl nicht zuletzt daran liegt, dass Frontmann Kelly Jones erstmalig selbst produziert hat. Die Stärken des Albums liegen nicht in den Gitarren-Krachern, sondern eindeutig in den poppigen Nummern und Balladen, wie dem großen "Nothing Prescious At All" oder dem melancholischen, streicherbeladenen "Rainbows And Pots Of Gold". Solange man also kein "Word Gets Around"-Remake erwartet, sollte man sich mit diesem Album anfreunden können. Katharina Werning |