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THE THE
Naked Self Motor / Universal
| Harter Brocken. Wer von Matt Johnsons neuem Album traurigschöne Popsongs erwartet, dürfte enttäuscht sein. Schroff und kantig präsentiert sich der seit nunmehr über 20 Jahren präsente The The-Chef auf seinem neuen Album. Mit kleiner Combo eingespielt, läßt Johnson neben seiner gewohnt flüsternden Stimme vor allem die Gitarren sprechen. Man muss schon weit zurück gehen, um ein vergleichbares Album aus seiner Karriere zu finden, nämlich bis zu "Burning Blue Soul" von 1981. Hier weht eine knarzige Wavigkeit. Parallelen zur aktuellen Cure-CD drängen sich auf. Alte Heroen der 80er gehen auf die 40 zu, und rekapitulieren tapfer die fruchtbarste Phase ihrer Karriere. "My life is halfway through and I still haven't done what I am here to do" singt Johnson auf "Soul Catcher". Doch statt zu resignieren, nimmt er die Bürde des drohenden Alters an, wird dabei zwar manchmal ein bisschen arg selbstmitleidig, aber macht nur noch, was ihn wirklich interessiert. Karl Koch |