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THE SOUNDTRACK OF OUR LIVES
Origin Vol. 1 Warner
| "Eins Live" war sich im Sommer bei Ankündigung diverser Festivals nicht zu blöd, The Soundtrack Of Our Lives als Newcomer anzupreisen. Tztztz. Nicht allein, dass es TSOOL bereits seit '95 gibt und "Origin" schon das vierte Album der Schweden ist, die Geschichte der Band reicht zurück bis in die 80er, als Sänger Ebbot Lundberg noch Kopf der Sixties-Garagenrokker Union Carbite Productions war. 2004 sind TSOOL immer noch fest in den 60ern verwurzelt, mischen munter fetten Psychedelic-Rock mit Flowerpower-Pop, wobei die Gitarren posermäßig steil gehen. Selbst vor einer lasziven Schmuseballade mit Gastauftritt von Jane Birkin schreckt man nicht zurück. Keine Frage, von allen derzeit in den 60ern wühlenden Skandinaviern sind TSOOL weit vorn, weil sie einfach die besten Songs und Melodien schreiben und sich selbst nicht allzu ernst nehmen. Und mit "Song For The Others" haben sie gar eine Ballade für Rocco Clein geschrieben. Volkard Steinbach
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